Dienstag, 9. September 2014

Rettungsübung

Ich hatte letztens die Möglichkeit, eine Rettungsübung des DRK und der Feuerwehr zu beobachten und zu fotografieren. Eigentlich sollte lediglich mein Mann für einen Freund einspringen und die Aktion für das DRK in Fotos festhalten. Doch wann bietet sich schon einmal die Gelegenheit, eine solche Rettungsübung zu sehen? Ich war sehr gespannt.

Es ging in der Übung um einen Autounfall, ein PKW in dem vier junge Frauen saßen und schwer verletzt wurden. Die Darstellerinnen waren mit künstlichen Wunden versehen, damit alles so authentisch wie möglich wirkte.
Und ich muss ganz ehrlich sagen, als es dann richtig los ging, kam ich mir vor wie so ein Presse-Fotograf, der einen Unfall für die Zeitungen festhält.






Ankommen am Unfallort












Öffnen der Tür mit der Brechstange - gar nicht so einfach






Die Feuerwehr kommt hinzu






Damit klappt auch das Öffnen der Türen






Abtransport und erste Versorgung eines Unfallopfers
























Vorsichtig aus dem Auto herausgezogen












Abtransport und Versorgung des letzten Unfallopfers






Das ist vom Auto übrig geblieben



Ich muss wirklich sagen, dass das sehr interessant war zu beobachten. Ich hätte nie gedacht, dass es so viele Menschen sind, die an so einem Unfallort eintreffen und um das Leben der Opfer kämpfen. Auch wie wenig Platz man hat, wenn man versucht, jemanden aus dem Auto zu ziehen, das war mir nie bewusst. Ich hoffe, dass ich niemals in so einem Auto sitzen werde!






17 Kommentare:

  1. Da hast du eine hochwertige und informative Reportage hingelegt - toll!

    Die Feuerwehr ist für verdammt viel zuständig (komisches Wort für einen meist ehrenamtlichen Dienst) und die Leute sind sehr umfassend ausgebildet - ich habe da allerhöchsten Respekt.

    Liebe Grüße und ich hoffe auch, das du und wir nie aus einem Unfallwagen herausgeschnitten werden müssen - Monika

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    1. Danke Monika!
      Ich habe da auch absoluten Respekt und mir wurde bei der Übung wieder klar, was diese Menschen alles leisten!

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  2. Tolle Aufnahmen, das Bild mit den abgeschnittenen Köpfen finde ich total witzig ;-). Bild 4, 5 und das drittletzte finde ich super! Hoffentlich passiert mir sowas nicht! Mein schönes Auto!!!!! *grins*

    Liebe Grüße Andy

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    1. Danke dir Andy.
      Ja ich hab armen Feuerwehrmänner mit Absicht geköpft ;) ich sollte darauf achten, dass auf den Bildern nicht zu viel von den Gesichtern zu erkennen ist.

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  3. Hut ab für alle Helfer, die in Notsituationen am Unfallort sind und Menschen retten. Gut, dass es solche Übungen gibt. Jeder Mensch hofft wohl, nie in die Lage zu geraten, davon Gebrauch machen zu müssen. Deine kleine Reportage zeigt sehr gut, wie schwierig so eine Rettung schon mal sein kann.
    LG Eva

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    1. Ja Eva, da kann man wirklich nur den gut ziehen! Ich war wirklich beeindruckt, wie schwer das dich ist, vier Menschen aus einem Auto zu bergen.

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  4. Eine schöne Dokumentation über die Arbeit meiner Kollegen! Ich bin auch in einer Sanitätsbereitschaft beim DRK. Und zum Thema schwierig: Es geht schlimmer. Wenn alle Patienten aus den Türen gezogen wurden verlief das noch einfach: Häufig schneidet die Feuerwehr das Dach weg und die Sanis schieben eine dünne Trage zwischen Sitzlehne und Patient um ihn nach hinten heraus zu ziehen. Einen Gruß an die Kollegen und uns allen wünsch ich nie in eine solche Situation zu geraten.

    Ein Hinweis noch: Lernt Erste Hilfe, es ist gar nicht so schwer wie es aussieht ! Eine schnelle und effiziente Erste Hilfe ist mindestens genauso wichtig wie die kompetente Arbeit der Profis!
    Der Rettungsdienst hat eine zulässige Hilfsfrist, das heißt Zeit, die maximal zwischen Notruf und Eintreffen verstreichen darf, von 15 min. Wenn in der Zeit keiner was tut, ist es oft schon zu spät.
    Die Hilfsorganisationen bieten in vielen Ortschaften den 2-tägigen Kurs 16-Einheiten Erste Hilfe an. Dabei lernt man alles, was man wissen muss, um in Notfällen schnell und richtig zu handeln.

    Liebe Grüße
    Jakob

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    1. Vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar!
      Ja, mir hat man das auch so erzählt, dass oft das Dach des PKW entfernt werden muss. In einer zweiten Übung Haben die das auch so gemacht, da war ich aber nicht mehr dabei.
      Und ich gebe dir völlig recht: Erste Hilfe Kurse sollte jeder regelmäßig besuchen!
      Ich selber bekomme berufsbedingt alle zwei Jahre einen erste Hilfe Kurs und selbst in der Zeit hat man schon wieder einiges vergessen. Dich wenn man weiß, wie es geht ist es wirklich nicht schwer, man kann Leben retten und fühlt sich auch gleich viel sicherer!

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    2. Stimmt. Wenn man das nicht regelmäßig in der Praxis anwendet oder wenigstens übt verlernt man das schnell wieder. Leider fühl ich mich deshalb nicht so sicher, weil ich weiß, dass die meisten Autofahrer, die zum Führerschein mal einen 8-Stunden-Kurs gemacht haben einfach nichts mehr wissen und mir weder helfen können, noch wollen, sollte ich mal im Graben liegen.
      Häufig überwiegt die Angst, was falsch zu machen, oder sich schmutzig zu machen.
      Da kann ich alle beruhigen: Alles ist besser, als gar nichts zu tun. Und alle Schäden, die euch entstehen, wenn ihr Erste Hilfe leistet sind über den Patienten bzw. die Landesunfallkasse versichert.

      Gruß
      Jakob

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    3. Ja das stimmt, den größten Fehler den man machen kann ist gar nichts zu machen!

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  5. Also ich schmeiße den doofen Router demnächst an die Wand!
    Jetzt schreibe ich den ganzen Text nochmal!

    Also was ich sagen wollte:

    Ich find die Bilder richtig klasse, wirklich wie in de Presse ^^

    Und natürlich möchte ich nicht mal in solch eine Situation kommen.
    Ich fahre ja eh schon immer sehr vorsichtig, aber dank unserem tollen Automatikauto ist es auch für mich nicht mehr sooo schlimm :=)

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    1. Danke Jule :)
      In so eine Situation kann leider jeder von und einmal kommen, da kann man noch so vorsichtig fahren. Man ist ja nicht alleine auf der Straße...
      Wie gut, dass die Hilfe bei uns so gut organisiert ist!

      P.S.: lieben Gruß an deinen Router ;)

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    2. Ich weiß, leider kann man noch so vorsichtig fahren - man kann nicht immer mit der Blödheit der anderen rechnen.

      Mach ich, heute hat er noch nicht rummgenervt :D

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  6. Eine sehr eindrucksvolle Reportage.
    Auch ich kann nur meinen Respekt vor der großartigen Arbeit dieser Menschen aussprechen.

    Liebe Grüße
    Sonja

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    1. Danke Sonja.
      Ich habe mich auch gefreut, dass ich darüber berichten durfte, denn diese wertvolle Arbeit wird schnell als selbstverständlich hingenommen. Den Respekt haben sie wirklich verdient :)

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Vielen Dank, ich freue mich sehr über jeden Kommentar!

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